Menschen

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Dieter Ripberger
Intendanz
Dieter Ripberger (*1987) arbeitete u.a. als Referent des Intendanten am Theater Konstanz, als Betriebsdirektor am Theater Lindau, als Mitarbeiter Marketing&Development am Thalia Theater Hamburg und als Referent für Kulturpolitik im Deutschen Bundestag. Er möchte, dass das Theater für möglichst viele Menschen ein relevanter Ort ist.
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Peer M. Ripberger
Intendanz
Peer M. Ripberger (*1987) arbeitete als Regisseur und Autor u.a. an Theatern in Augsburg, Trier, Flensburg, Göttingen und Eggenfelden. Zuletzt arbeitete er als Mitglied der Künstlerischen Leitung in der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg. Er möchte, dass Theater politisch ist und - inhaltlich wie ästhetisch - klare Kante zeigt.
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Jana Gmelin
Dramaturgie
Jana Gmelin studierte zunächst Theater- und Medienwissenschaften und Germanistik in Erlangen und Uppsala (Schweden) und schließlich Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding in München. Sie assistierte an verschiedenen Stadttheatern und wirkte im Rahmen ihres Studiums an zahlreichen Theaterproduktionen als Dramaturgin mit. 2019 war sie außerdem Teil des Leitungsduos des studentischen Theaterfestivals "UWE - der Festival". Besonderen Wert legt sie auf eine publikumsnahe Vermittlungsarbeit und die praktische Auseinandersetzung mit dem gesellschaftspolitischen Potential des Theaters.
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Ilja Mirsky
Dramaturgie
Ilja Mirsky promoviert und doziert zu Theater und Künstlicher Intelligenz an der Universität Tübingen und an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK). Er studierte Kognitionswissenschaften an der Universität Tübingen, Politik, Literatur und Psychologie an der Universität Haifa (Israel) und den Master Performance Studies an der Universität Hamburg. Für seine Masterarbeit, in der er Choreografie an der Schnittstelle von Realität und VR untersuchte, wurde er von der Gesellschaft für Tanzforschung mit dem Forschungspreis 2020 ausgezeichnet. Seine künstlerische Arbeit, u.a. im Kollektiv |M|osaik, zeichnet sich durch Schwerpunkte in VR/AR, KI und Digitalisierung aus.
Anaela
Anaela Dörre
Ensemble
Anaela Dörre (*1989 in Nürnberg) arbeitete als freie Schauspielerin in Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Von 2016- 2018 war sie Ensemblemitglied der Theaterwerkstatt Pilkentafel in Flensburg und ist Mitbegründerin des Hildesheimer Theaterkollektivs ‚fulminant&Töchter‘ (2017). An der Theaterarbeit ist ihr wichtig sich mit aktuellen, gesellschaftsrelevanten Themen, sowohl auf einer intellektuellen als auch auf einer sinnlich-körperlichen Ebene zu befassen und dabei aktiv am Schaffensprozess beteiligt zu sein. Seit der Spielzeit 18/19 ist sie Ensemblemitglied des ITZ.
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Lisette Holdack
Ensemble
Lisette Holdack (*1995 in Freiburg) studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Während des Studiums spielte sie in verschiedenen Inszenierungen an der Volksbühne, am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater und am BAT Studiotheater.
Zuvor machte sie in Dresden einen Bachelor in Maschinenbau.
Theater ist für sie ein bisschen wie Forschung, ganz viele Fragen stellen.
Seit der Spielzeit 21/22 ist sie Ensemblemitglied der ITZ.
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Seraina Leuenberger
Ensemble
Seraina Leuenberger (*1990) hat Schauspiel an der HfS Ernst Busch in Berlin studiert und ist Preisträgerin des Studienpreis des Migros Kulturprozent. Ab 2016 war sie drei Jahre lang Ensemblemitglied am Theater Chemnitz, wo sie die Künstlergruppe „Glamnitz“ mitbegründete, die den Glamour in einer vermeintlich grauen Stadt sucht. Danach arbeitete sie freiberuflich, unter anderem im französischsprachigen Raum. Sie war ein halbes Jahr lang Stadtschreiberin in der sächsischen Kleinstadt Augustusburg. Am Theater gefällt ihr, dass man fast alles ohne Worte sagen kann.
Roman
Roman Pertl
Ensemble
Roman Pertl (*1988 in Wildeshausen) studierte Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste in Essen und Bochum. Im Studium bekam er für die Inszenierung §Kinder der Revolution" am Schauspielhaus Bochum den Preis der Fridl-Wald-Stiftung und leitete ein studentisches Festival zu interdisziplinärem Arbeiten im politischen gesellschaftlichen Zusammenhang. Roman war fest am Hessischen Landestheater Marburg und am Staatstheater Augsburg engagiert. Seit der Spielzeit 20/21 ist er festes Ensemblemitglied am ITZ. „Denn jeder der die Welt nicht ändern will / ihr Todesurteil unterschriebt“ ist eine Liedzeile von Die Ärzte, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht.
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Morris Weckherlin
Ensemble
Morris Weckherlin (*1996) begann ein Studium in Englischer Literaturwissenschaft, Geschichte und Sinologie an der Universität Zürich, ehe er von 2017 bis 2020 Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste studierte. Dort gestaltete er u.a. eine Eigenarbeit zum Thema Diversität auf der Bühne. In der Spielzeit 2020/21 war er Studiomitglied am Theater Chemnitz, wo er u.a. ein Stück zur Klimakrise mitentwickelte. Theater ist für ihn ein knallbuntes Gesellschaftslabor, soll politisch radikal und verträumt sein und ein inklusiver Ort für alle. Er freut sich, ab der Spielzeit 21/22 Ensemblemitglied des ITZ zu sein.
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Ursel Weikert
Künstlerisches Betriebsbüro
Ursel Weikert leitet das Künstlerische Betriebsbüro.
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Corinna Huber
Künstlerisches Betriebsbüro
Corinna Huber (*1993 in Mühldorf am Inn) hat Bayern verlassen, das Theater aber nicht. Nach zwei Jahren am Theater Regensburg und einem Bachelor in Rhetorik und Politikwissenschaft, unterstützt sie nun das Künstlerische Betriebsbüro. Zum Ausgleich studiert sie Literatur- und Kulturtheorie M.A. an der Uni Tübingen.
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Thomas Mulot
Technik
Thomas Mulot macht als passionierter Tüftler alle Theatertricks möglich. Verantwortlich für Video, Ton und Licht kennt er jeden Scheinwerfer beim Namen und liebt bunte Beleuchtung auf der Bühne.


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Stefan Pfeffer
Technik
Stefan Pfeffer (*1980, Fürstenfeldbruck) studierte Computermusik und elektronische Medien bei Tamas Ungvary und Wolfgang Musil am ELAK in Wien. Wenn er am ITZ nicht gerade Licht, Ton oder Video auf der Bühne einrichtet oder fährt, findet man ihn im hauseigenen Tonstudio, wo er u.a. Theatermusik komponiert.
Lene3
Magdalene Buschbeck
Gewandmeisterei
Magdalene Buschbeck (*1965 in Dresden) arbeitete viele Jahre am LTT und war Leiterin der Kostümabteilung am Gerhart Hauptmann Theater in Görlitz. Kostümentwürfe und -anfertigungen erfolgten u.a. für die Eventagentur Erlebnisreich Stuttgart, das Naturtheater Reutlingen, das Theater Sturmvogel, die Dresdner Tanzsolisten, den Comedian und Schauspieler Bernd Kohlhepp und die Künstlerin Petra Afonin. Mit der Choreografin und Tänzerin Katja Erfurth (Dresden) besteht eine enge Zusammenarbeit, z.B. am Festspielhaus Hellerau, für das Societtätstheater oder für die Villa Wigmann für Tanz e.V.. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Lene am ITZ als Gewandmeisterin angestellt.
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Snjezana Bukal
Gebäudemanagement
Sneki Bukal hält das Theater in Schuss.
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Clemens Mergner
Koordination Theaterbar
Clemens ist für die vollen Kühlschränke im Theater und die Koordination des Thekenteams verantwortlich.
Rike Bastian
ITZ-Kassenteam
Rike Öhm und Bastian Böttcher begrüßen Euch an der Abend- und Vorverkaufskasse im ITZ.
Moritz Selina
ITZ-Thekenteam
Moritz Huson, Selina Schambier (v.l.) und Tarik Vischer verwöhnen Euch hinter der Theaterbar bei uns im ITZ.
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Paul Martin
Assistenz Kulturmangament
Paul unterstützt das KBB und assistiert im Intendanzbüro.
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Carl Köpf
Live-Streaming
Carl ist bei unseren regelmäßigen diskursiven Formaten, der sITZung und dem Probenauftakt, für den Livestream verantwortlich.
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Mario Högemann
Gast
Mario Högemann (*1989 in Nürnberg) studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Schauspiel an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Bonn. Er arbeitete u.a. am Theater Bonn, am Theater im Bauturm Köln, am Volkstheater Wien, dem Theater Marabu Bonn und am Theater Regensburg. Er war Teil der Tanzcompagnie "bodytalk", performte für ANALOGTHEATER (Kölner Theaterpreis 2016), für SIGNA im Rahmen der Wiener Festwochen (Nestroy-Spezialpreis 2016) und wurde zum FAVORITEN Festival Dortmund eingeladen. Mario ist Mitbegründer des Kollektivs neverending und kooperiert regelmäßig mit dem Nina&Karimy Kollektiv. Von 2018 bis 2021 war er festes Ensemblemitglied am ITZ. Gutes Theater ist für Mario sexy, witzig, anarchisch, performativ und politisch.
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Gregor Schuster
Regie
Gregor Schuster (*1989) ist Regisseur, Performer und Autor. In Berlin studierte er Deutsche Philologie und Filmwissenschaft und arbeitete zwei Jahre als Regieassistent für Hans Werner Krösinger bei dessen Dokumentartheater-Produktionen am HAU. In Hamburg studierte er Theaterregie an der HFMT. Eigene Regie-Arbeiten waren während seines Studiums u. a. auf Kampnagel ("Katapult Kapitulation") oder im Deutschen Schauspielhauses ("Penthesilea") zu sehen. Mit der Performance „Vladimir Pussy“ wurde er zum Kaltstart Festival eingeladen. Gregor steht zudem als Performer selbst auf der Bühne (zuletzt "Care Affair" der feministischen Gruppe „Frauen und Fiktion“, eingeladen zum Online Theatertreffen 2021) und arbeitet in diversen Kollektiven, wie dem Theaterverein Struktiv e.V oder dem queeren Performance-Kollektiv „Cointreau On Ice“.
Nicola HP c Roland Baege
Nicola Gördes
Ausstattung
Nicola Gördes (*1987, Lennestadt) studierte Bildende Kunst mit den Schwerpunkten Bildhauerei und Video an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster. Im Rahmen der Skulptur Projekte 2017 produzierte sie als Teil eines Kollektivs die performative Bustour "Grandtour". Sie produzierte 2018 die Wrestlingshow WRECKLINGHAUSEN im Theater Pumpenhaus Münster und war zuletzt unter anderem für das FFT Düsseldorf und die Ruhrtriennale tätig. Gemeinsam mit der Hamburger Künstlerin Stella Rossié realisierte sie mehrere Film- und Videoarbeiten, die meist in einem installativen Ausstellungsrahmen präsentiert und von plastischen Objekten und Performances ergänzt werden. Die Befragung von Autorschaft und Arbeitsverhältnissen interessiert sie dabei ebenso wie strukturell verfestigte Stereotype, Geschlechter- und Identitätsverhältnisse.

Foto: Roland Baege
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Konstantin Dupelius
Klavier, Elektronik, Komposition
Konstantin Dupelius (*1990 in Schorndorf) studierte Klavier, Jazz-Klavier und Musikpädagogik in Freiburg; inzwischen freischaffender Musiker mit vielfältigem Profil und eigenen Projekten: Gemeinsam mit Justus Wilcken rekomponiert und inszeniert er im Lied-Duo „OMG Schubert“ klassisches Liedgut; mit dem Kollektiv „The Grey Stories“ realisiert er musikalisch-performative Formate u.a. beim Festival MESS in Sarajevo. Er komponierte u.a. die Schauspielmusik für „Nathan der Weise“ am Stadttheater Freiburg und die Musik zu „1000 Kraniche“ bei den Salzburger Festspielen. Als Pianist regelmäßig auf der Bühne u.a. beim PODIUM Festival Esslingen oder mit dem Bundesjugendballett. Seit 2019 Dramaturg beim Kommen und Gehen Festival Oberlausitz.

www.konstantin-dupelius.de
Justus klein
Justus Wilcken
Schauspiel, Gesang, Komposition
Justus Wilcken (1989) studierte Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg, worauf ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin folgte, das er 2018 abschloss. 2015 debütierte er an der Mailänder Scala, zuletzt sang er im Herbst 2019 den Don Giovanni in der Bearbeitung des Stegreif Orchesters. Außerdem ist Justus als Komponist und Theatermusiker tätig und arbeitete bereits mit zahlreichen Regisseur*innen zusammen, wie z.B. Iva Brdar, Armin Petras oder Laura Linnenbaum. Ihre Inszenierungen führten ihn u.a. an das Staatstheater Stuttgart, ans Düsseldorfer Schauspielhaus oder an das Schauspiel Hannover. Zuletzt produziert er die Musik für "Nicht Fisch nicht Fleisch" von Franz Xaver Kroetz in der Inszenierung von Max Schaufuss am Theater Bonn.
2018 gründete er mit Konstantin Dupelius das Liedduo OMG Schubert, es ist ihre erste Produktion am ITZ.
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Wilhelm Rinke
Video-Performance
Wilhelm Rinke arbeitet als Design Strategist und visueller Künstler. Er hat Biologie und Ökologie (B.Sc. TU Darmstadt, M.Sc. HU Berlin), Fotografie (Ostkreuzschule für Fotografie) und Design Thinking (HPI DSchool) studiert. An der HTW Berlin ist er Dozent für »Zukunftsbilder und Spekulatives Design«.

Zu sehen waren seine Ausstellungen, Publikationen und Vorträge u.a. bei re:publica19, Freunde von Freunden, ACUD, VICE Magazine und der Kantine am Berghain.
Er interessiert sich für spekulative, nicht-menschzentrierte Zukünfte.

https://wilhelmrinke.com
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Theresa von Halle
Regie
Theresa v. Halle ist Regisseurin und Oboistin und leitet das Junge Musiktheater Ensemble Hamburg. Sie assistierte vermehrt bei Christoph Marthaler. Mit starkem Interesse widmet sie sich der Konzipierung und Inszenierung von Uraufführungen, die u.a. an der Deutschen Oper Berlin und dem Resonanzraum in Hamburg aufgeführt wurden. Ihre Regiearbeit MINIBAR SITCOMOPERA in 21 Episoden wurde 2018 für den BKM Preis Kulturelle Bildung nominiert. 2018 erlebte die partizipative Stadtteiloper ELIAS nach Felix Mendelssohn Bartholdy unter ihrer Regie und künstlerischen Leitung Premiere, es musizierte die Kammerakademie Potsdam, 380 Mitwirkende galt es zu inszenieren. Mit dem STEGREIF.orchester inszenierte sie FREE SCHUBERT, eine symphonische Musiktheaterproduktion, die den startup!music Preis 2017 gewann. 2019 folgte unter ihrer Regie die Produktion HEAR THE FEAR, ein Opernabend, der vier Uraufführungen vereint – eine Koproduktion mit den Symphonikern Hamburg im Resonanzraum Hamburg.

Sie ist ausgewählt für das Finale des Berliner Opernpreis der Neuköllner Oper Berlin im Juni 2022. Sie ist Preisträgerin des Tischlerei Preises der Deutschen Oper Berlin des Ring award 2021 und Preisträgerin für Neue Konzertformate des Masefieldstipendiums der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Seit 2019 ist sie Mentee im Mentoring Programm des Deutschen Kulturrats für Frauen in Leitungsfunktionen.
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Raissa Kankelfitz
Ausstattung
Raissa Kankelfitz, geboren 1986 in Jalta (Krim), studierte von 2009 bis 2014 Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Anschließend war sie von 2015 bis 2017 als Bühnenbildassistentin am Maxim Gorki Theater Berlin engagiert. In dieser Zeit realisierte sie auch eigene Arbeiten, u.a. für Ron Rosenberg und Theresa Henning. Seit 2018 arbeitet Raissa Kankelfitz als selbstständige Bühnen- und Kostümbildnerin u.a. am Zimmertheater Tübingen, Staatstheater Augsburg und dem Grips Theater Berlin.
Mit dem Regisseur Peer Rippberger verbindet sie eine intensive Arbeitsbeziehung. „Wie ein zarter Schillerfalter“ ist bereits die vierte gemeinsame Realisierung ITZ.
Hannah
Hannah Zufall
Regie
Hannah Zufall (1987) ist Autorin und Theatermacherin. Sie schreibt für Theater, Oper und Film. 2013 wurde sie für den ersten Osnabrücker Dramatikerpreis sowie 2014 für den Leonhard-Frank-Preis in Würzburg nominiert. Ihr Stück Weil sie nicht gestorben sind wurde 2016 am Deutschen Theater Göttingen uraufgeführt und zum Heidelberger Stückemarkt 2017 eingeladen. 2018 promovierte sie in Literaturwissenschaften und wurde als Autorin in das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf eingeladen. Von 2018 bis 2019 war sie für ein Jahr Literaturstipendiatin der Stadt Jena. 2019 wurde sie bei dem Bochumer Dramatikerpreis für ihr Stück Maikäfer ausgezeichnet. 2020/21 war sie Styria-Artist-in-Residence in Graz.
Aktuell ist sie für den Retzhofer Dramapreis nominiert und schreibt für die RBB-Serie Warten auf’n Bus.
Johanna
Johanna Louise Witt
Regie
Johanna Louise Witt (*1991) arbeitete nach Hospitanzen bei Jan Bosse und Leander Haußmann von 2014 bis 2017 als feste Regieassistentin am Thalia Theater in Hamburg. Hier arbeitet sie u.a. mit Antú Romero Nunes, Luk Perceval, Ersan Mondtag, Kornel Mundruczó und dem estnischen Regieduo Tiit Ojasoo und Ene-Liis Semper zusammen. Parallel entwickelt sie ihre Arbeit als Regisseurin und zeichnet für die Einrichtung diverser Lesungen, sowie eigener Inszenierungen am Thalia verantwortlich. Mit Thomas Niehaus und Paul Schröder entwickelt sie das Stück "Wenn die Rolle singt oder der vollkommene Angler", mit dem sie 2017 zu „Radikal Jung“ eingeladen und mit dem Publikums- und dem Kritikerpreis ausgezeichnet wird. Zu Beginn der Spielzeit 2017/2018 inszenierte sie „Secondhand-Zeit“ von Swetlana Alexijewitsch im Thalia Theater in der Gaußstraße.
Beteiligt an:
NORMALIA, (paRa'di:s)
Anna
Anna Bauer
Komposition
Anna Bauer ist Komponistin, Sängerin und Musikerin. 2013 wird das Debütalbum „Breaking the Silence“ bei Warner/Ferryhouse veröffentlicht. Seit 2012 komponiert, singt und spielt Anna Klavier für diverse Theaterproduktionen, unter anderem DonGiovanni - Letzte Party, Die Dreigroschenoper, Orpheus, Secondhand-Zeit (am Thalia Theater), Molly Sweeney (Ruhrfestspiele Recklinghausen) und Alice (Schauspielhaus Zürich). Es zieht Anna immer mehr nach London, wo sie ihre Arbeit als Songwriterin fortführt und verstärkt Filmmusiken schreibt. Ihre Arbeiten werden unter anderem auf dem Sheffield Doc Fest, London Short Film Festival, Rhode Island International Film Festival und dem Chicago International Film Festival gezeigt. Weitere Film und TV-Musiken entstehen für die BBC, die BAFTA, Channel4, BBC Denmark sowie für UNHCR.
Beteiligt an:
NORMALIA, (paRa'di:s)
Katharina E2
Katarina Eckold
Videogestaltung
Katarina Eckold, geboren in Berlin-West, studierte Theaterwissenschaft/Kulturelle Kommunikation an der Humboldt-Universität in Berlin. Nach diversen Regieassistenzen folgten eigene Inszenierungen mit der freien Theatergruppe wirsindnichtdiecd. 2008 absolvierte sie eine Weiterbildung in Sound- und Videodesign und studierte anschließend Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Videokünstlerin und ist Mitglied im Theaterkollektiv Markus&Markus, das 2017 mit dem George-Tabori-Preis ausgezeichnet wurde.
Edan Gorlicki
Choreografie
Edan Gorlicki ist Künstlerischer Leiter und Choreograf der Kompanie INTER-ACTIONS in Heidelberg. Hier bekam er für seine Arbeiten "The Players" und "Lucky Bastards" bekam er unter Anderem jeweils den Tanz- und Theaterpreis der Stadt Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg verliehen. Als Choreograf arbeitet er außerdem beispielsweise am Ballett Pforzheim, am Tanzhaus Zürich und dem Noord Nederlandse Dans und tanzte für verschiedene Kompanien wie das Batsheva Ensemble Dance Company, die Inbal Pinto Dance Company, NND/Galilidance oder den Club Guy & Roni. Edan gibt regelmäßig Workshops und erforscht in seiner Arbeit das komplexe Verhältnis des Selbst zur Umgebung.