Freund Hein. Ein Audio-Walk mit dem Tod

Nächste Aufführung: Di, 22.09.2020, 08 - 20 Uhr
 

VREEDOM

Nächste Aufführung: Mi, 23.09.2020, 18 Uhr
 

Nee, ich bin bloß fett geworden...

Nächste Aufführung: Fr, 25.09.2020, 20 Uhr
 

WIE EIN ZARTER SCHILLERFALTER

Nächste Aufführung: Sa, 24.10.2020, 20 Uhr
 

RALLYE - ICH KOMME!

Nächste Aufführung: Sa, 28.11.2020, 20 Uhr
 

COSIMA CASO

Nächste Aufführung: Sa, 12.12.2020, 20 Uhr
 

WTF 1770 - HÖLDERLIN//BEETHOVEN

Nächste Aufführung: Sa, 23.01.2021, 20 Uhr
 

IM GETRIEBE DER MASCHINEN ODER DAS RECHT AUF MENSCHLICHKEIT

Nächste Aufführung: Sa, 20.02.2021, 00 Uhr
Die neue Spielzeit 2020/2021 beginnt am 16.9.
ITZ UnderConstruction

Unser neues Programm für September - Februar 2020/2021 ist veröffentlicht!
Das neue Spielzeitheft ist ab sofort an verschiedenen Stellen in der Stadt verfügbar.

Der Vorverkauf für alle Termine bis Ende Februar hat begonnen. Aufgrund der geringen Platzkapazität raten wir dazu, sich früh die gewünschten Vorstellungstermine auszusuchen.

Vorverkauf:Mi&Sa 11-13 Uhr, Do&Fr 16-18 Uhr, Theaterkasse im Foyer Bursagasse 16, 72070 Tübingen, 07071 - 92 73-33

Hier geht es zum Download der .pdf Datei.

 

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Pressekonferenz zum Auftakt im ehemaligen Kino Löwen. ITZ under construction, Darling.

Freund Hein und Terrasse noch bis 30.9.
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Endspurt: Freund Hein und die offene Theaterterrasse mitsamt Bar empfangen Sie noch bis 30.9.2020!
Mit dem eigenen Smartphone und Kopfhörern, jederzeit - den spätesten Start empfehlen wir wegen der Öffnungszeiten des Stadtfriedhofs um 20 Uhr.
Die technische Betreuung gibt es auch im Juli/August/September immer von Donnerstag-Sonntag 15-20 Uhr
***Zu dieser Zeit ist auch die Theaterbar und die schöne Terrasse für Stärkung und Erfrischung geöffnet - herzlich Willkommen!***

Handy/Kopfhörer-Ausleihe nach Voranmeldung (5 Euro) weiterhin möglich (07071-92 73-33), info@zimmertheater-tuebingen.de
Als Pfand wird ein Lichtbildausweis hinterlegt. Die Leihgeräte werden hygienisch verpackt übergeben und hinterher desinfiziert

Für die coronabedingte Einbahnstraße am Neckarufer haben Theatergäste während des Audio-Walks eine offizielle Ausnahmegenehmigung!

Hier geht es zu den technischen Hinweisen, die schon zu Hause erledigt werden können

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Ihr wollt Euch für post-coronale Zeiten wappnen und dem Theater helfen? Besorgt Euch jetzt schon Gutscheine oder freie Wahlabos!

Ganz einfach online, gleich hier: https://zimmertheater-tuebingen.reservix.de/artikel

Damit wir liquide bleiben!

Es grüßt, dankt und freut sich auf Euch - Euer Theaterteam

Spielbetrieb unterbrochen
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Wir freuen uns, dass die Produktion "Freund Hein. Ein Audio-Walk mit dem Tod" am 25.4. ab 16 Uhr stattfinden kann. Der Audio-Walk kann täglich jederzeit bis 20 Uhr mit dem eigenen Smartphone gemacht werden. Mehr Informationen dazu auf dieser Seite.

Durch Verordnung der Landesregierung vom 17.3. in der Fassung vom 17.4. ist der Betrieb von Theatern für den Publikumsverkehr nach §4 bis zum 3.5. untersagt. 
Der reguläre Spielbetrieb kann daher nicht stattfinden.

Herzliche Grüße vom Team des Zimmertheaters
Stand: 17.4.2020
Das ITZ ist Teil der Vielen
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BADEN-WÜRTTEMBERGER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Die Kunst ist frei. Sie schafft Räume zur Veränderung der Welt. 

Als Kunst- und Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil – unter ihnen auch viele Kulturschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n.

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteurinnen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte und nationalistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kunst- und Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden und Anderslebenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind Alltag. Die extreme Rechte ist ein Symptom davon.

Dieses Bündnis will nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft weiter öffnen, damit wir wirklich Viele werden! Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturschaffenden in Baden-Württemberg erklären:

  • Wir führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien und gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass alle Unterzeichnenden den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Wir fördern im Sinne der Demokratie Debatten, bieten jedoch kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir wehren jegliche Versuche der Rechtspopulist*innen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir solidarisieren uns mit Menschen, die durch rechte Ideologien immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.  

Die Kunst ist frei!

 

Selbstverpflichtung – Baden-Württemberger Erklärung

  1. Die Unterzeichnenden sind Kunst- und Kultureinrichtungen und ihre Interessensvertretungen oder Verbände sowie freie Kunst- und Kulturschaffende.
  2. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Unterzeichnenden, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation bzw. des eigenen Arbeitsumfeldes, sowie bei Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.
  3. Die Erklärung wird auf der Internetseite, in Programmheften, als Aushang im Foyer oder anderer geeigneter Form veröffentlicht.
  4. Die Unterzeichnenden werden auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht. Eine Verlinkung ist gewünscht.
  5. Die golden-glitzernde Rettungsdecke, das Symbol der Vielen, soll je nach Corporate Design der Einrichtung Anwendung im Zusammenhang mit der Erklärung finden – ob als Fahne, Layout- Hintergrund, als Icon oder golden-glänzend hinterlegte Schrift (Tool-Kit wird bereitgestellt).
  6. Die Unterzeichnenden bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der vier Handlungsebenen der Erklärung vor, die Termine werden gemeinsam über www.dievielen.de kommuniziert.
  7. Im Rahmen der eigenen Pressearbeit werden die Erklärung und die Kampagne mit Stichtag zum 1. Februar 2019 veröffentlicht. Aktionen wie das Hissen der goldenen Rettungsdecken an den Kulturorten, erste Informationsveranstaltungen, Lesungen u.v.m. werden selbständig realisiert und gemeinsam koordiniert.
  8. Die Kampagne zur Erklärung der Vielen hat einen regionalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse von Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffenden u.a. als „Berliner, Hamburger, Kölner, Dresdener, NRW, Baden-Württemberger Erklärung der Vielen“ bundesweit verbreitet.
  9. Neben den Erstunterzeichnenden können ab dem Tag der Erstveröffentlichung in einer Region auch weitere Kunst- und Kulturschaffende ihre Zustimmung als Unterstützende erklären.
  10. Die Unterzeichnenden beteiligen sich aktiv an einer bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen, Dialogforen und der Mobilisierung zu einer „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“ in Baden-Württemberg (voraussichtlich Samstag, den 19. Mai 2019).
  11. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffenden, die durch Hetze und Schmähungen unter Druck gesetzt werden.
  12. Die Unterzeichnenden bleiben im Austausch miteinander. Sie verpflichten sich außerdem zu einer kritischen Überprüfung der Ausschlussmechanismen und zur Stärkung der Diversität im eigenen Arbeitsumfeld sowie im Zusammenschluss der Vielen.
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