ITZ bleibt geöffnet
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***Bis auf Restplätze am Donnerstag ausverkauft***

 

Am Dienstagnachmittag wurde vermeldet, dass der Tübinger Modellversuch mit Anpassungen fortgesetzt wird.
Unser Theater darf im Rahmen des Tübinger Modellprojekts, das noch bis 18.4. läuft, weiter geöffnet bleiben.
Wir freuen wir uns daher, die pünktlich zu Ostern angekündigte Premiere heute nochmals zu bestätigen.

 

Beleidigtsein ist auch keine Lösung (UA)

Ensemblemitglied Roman Pertl spürt dem Gefühl der virusbedingten Midlifecrisis nach, erkundet das Verschossensein unter kontaktreduzierten Bedingungen - zum Soundtrack seiner Jugend, der frühen 2000er Jahre.

Der Vorverkauf ist ab sofort geöffnet. Die Premiere ist ausverkauft. Karten gibt es auch unter: tickets@zimmertheater-tuebingen.de oder 07071 92 73-33.

Premiere: unser neuer Audiowalk
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"OLFAKTORIA. Ein Audiowalk zum Durchatmen" präsentieren wir ab dem Ostersamstag, 3.4.2021.

Täglich jederzeit zwischen 10:00 und 18:30 mit dem eigenen Smartphone und Kopfhörern
Alle erforderlichen Informationen erhalten Sie direkt vor dem Theater - das Betreten ist nicht notwendig.
Daher: kein Tagesticket erforderlich. Der Audiowalk ist nicht barrierefrei. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.
Alle Informationen und technische Hinweise erfahren Sie hier.

***Von Freitag - Sonntag bieten wir (vom 9.4. bis zunächst 18.4.)***
für Besucher*innen des Audiowalks einen tägliche Öffnung der Theaterterrasse an:

13:00 - 18:30 Uhr
Zu dieser Zeit erhalten Sie Hilfe bei der technischen Einrichtung Ihres Gerätes und die Möglichkeit, ein Smartphone auszuleihen (5 Euro).
Ein Tübinger Tagesticket ist hierfür zwingende Voraussetzung.

Zu den VVK-Zeiten erhalten Sie ebenfalls Auskünfte: 
Mi&Sa 11-13 Uhr
Do&Fr 16-18 Uhr
07071 92 73-33
tickets@zimmertheater-tuebingen.de

 

OLFAKTORIA. Ein Audiowalk zum Durchatmen

Nächste Aufführung: Do, 15.04.2021, 10 - 18:30 Uhr
 

BELEIDIGTSEIN IST AUCH KEINE LÖSUNG

Nächste Aufführung: Do, 15.04.2021, 20 Uhr
 

Regenbogenfahnen wehen von Kirchtürmen

Termin: 14.04.2021, 20:00 Uhr
Die Spielzeit geht weiter: Öffnung ab Dienstag 16.3.
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Im Rahmen eines Modellprojekts der Stadt Tübingen darf das Theater sehr kurzfristig bereits ab dem morgigen Dienstag, 16.3.2021 wieder öffnen.
Das ist ein Privileg, über das wir uns freuen, und das eine hohe Verantwortung mit sich bringt. 
Der Theaterbesuch ist nur mit einem aktuellen Tageszertifikat ("Tübinger Tagesticket") mit einem negativen Testergebnis möglich.

Der Vorverkauf hat ab sofort begonnen.

Es ist uns mit vereinten Kräften gelungen, aus dem Stand einen attraktiven Spielplan für den Monat März zu organisieren und das ganze Theater kurzfristig aus der Kurzarbeit zu reaktivieren. Dafür gilt dem ganzen Team unser herzlicher Dank!

Gleich ab Dienstag 16.3. öffnen wir das Zimmertheater und die Theaterbar für die VR-Experience VREEDOM. Immer in Dreiergruppen, begibt sich das Publikum auf die Bühne und in eine virtuelle Welt. Die 30minütigen Slots zwischen 18.00 Uhr und 21:30 Uhr werden online buchbar sein.

Am Mittwoch 17.3. 20 Uhr findet unsere erste sITZung statt - das Thema geben wir zeitnah bekannt. Anmeldung erforderlich unter anmeldung@zimmertheater-tuebingen.de

Die Künstler Justus Wilcken und Konstantin Dupelius zeigen ihr Musiktheaterprojekt „WTF 1770 - Hölderlin//Beethoven“ ab Donnerstag, 18.3.20 Uhr  in unserer frischrenovierten Hauptspielstätte Löwen. Die weiteren Termine entnehmen Sie bitte der Stückseite.

 

Gäste, die bereits Karten für WTF 1770 im Januar erworben  hatten, haben bis Montag ein Vorkaufsrecht. Karten sind reservierbar unter: tickets@zimmertheater-tuebingen.de oder via Anrufbeantworter 07071 92 73-33.

Sicherheit geht vor: unser Hygienekonzept ist streng und basiert auf zahlreichen technisch-organisatorischen Maßnahmen wie z.B. H13-Reinraumluftfiltergeräten sowie UV-C Luftreinigungsanlagen. Unsere Besuchersteuerung und die Räumlichkeiten bieten genug Platz, um Abstände jederzeit einzuhalten. Alle Besucher*innen, sowie die Künstler*innen und Mitarbeiter*innen sind durch einen Corona-Schnelltest abgesichert. So steht einem Theaterbesuch ohne Risiko nichts im Wege.  

Zu den Modalitäten der Testung entnehmen Sie die genaueren Informationen bitte der Presse oder den städtischen Veröffentlichungen. Es wird so sein, dass ein Theaterbesuch ein Tageszertifikat der Stadt Tübingen voraussetzt. Wir empfehlen daher, die öffentlichen Teststationen, z.B. vor dem Rathaus, der Stadtbibliothek und der Karlstraße aufzusuchen. Bis zu unseren Spielstätten sind es dann fußläufig nur noch wenige Minuten.
Buchbar sind voraussichtlich Einzelplätze sowie zusammenhängende Plätze entsprechend der auch im öffentlichen Raum geltenden Verordnung - das bedeutet derzeit: maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten (*aktualisiert: 15.3., 18:15 Uhr) können ohne Abstand nebeneinandersitzen. Die Zugehörigkeit zu einem Haushalt ist der Theaterkasse gegenüber nachzuweisen. Wir sind verpflichtet, beim Kartenverkauf Kontaktdaten zu erfassen. Diese behandeln wir entsprechend den datenschutzrechtlichen Vorgaben.
***DIGITAL*** Theater vs. Corona - Die Kulturnation Deutschland in der (Weltvirus-)Krise
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ZUR VERANSTALTUNG

ZUM VIDEO-PANEL

Als sichere Orte sahen und sehen sich die Kulturinstitutionen in Deutschland: Aufwändige und teure Hygienekonzepte und -maßnahmen wurden seit dem Frühjahr etabliert und erprobt. Erfolgreich - nach Meinung vieler. Unklar, ob das stimmt - sagt die Exekutive. 

Das Theater kämpft in dieser Situation mehr denn je um Erhalt, Berechtigung - und das Vertrauen des Publikums. Gegen Mitte November dürfte sich herausstellen, wie der kulturelle Winter 2020/2021 aussehen wird. Bereits klar jedoch ist, welche Fragen die Kulturschaffenden weiterhin beschäftigen werden: Wie managed der Kulturföderalismus diese Krise, mitsamt all ihrer kurz-, mittel- und langfristigen Konsequenzen für die Kulturnation Deutschland? Und welche Flurschäden sind bereits jetzt entstanden? Welche Erkenntnisse ziehen wir aus der Corona-Zeit - sowohl für Kunst und Kultur, als auch für ein neues solidarisches und demokratisches Miteinander?

Auf dem virtuellen Podium diskutieren der Direktor des Deutschen Bühnenvereins, Marc Grandmontagne, Franziska Richter, Fachreferentin der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin und Herausgeberin des Buchs „Echoräume des Schocks. Wie uns die Corona-Zeit verändert“, Rechtsphilosoph und Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Reinhard Merkel, und die Intendanz des Tübinger Zimmertheaters über den Status Quo und die Zeit nach bzw. mit Corona - das „new normal“. 

Es moderiert Hans Dieter Heimendahl, Kulturkoordinator Deutschlandradio.

Es gibt die Möglichkeit, sich digital an der Diskussion mit Fragen und Statements zu beteiligen.

sITZung am 25. November 2020, 20 Uhr
Institut für theatrale Zukunftsforschung im Zimmertheater Tübingen in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein, der Friedrich Ebert Stiftung und Deutschlandradio

Hier ist die Videoaufzeichnung von Theater vs. Corona: https://youtu.be/ajAcO9UO8c4

Buch "Echoräume des Schocks"
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"Echoräume des Schocks - wie uns die Corona-Zeit verändert" ist ein von Franziska Richter herausgegebenes Buchprojekt mit Reflexionen Kulturschaffender und Kreativer.
Auch die Intendanten des Zimmertheaters haben einen Beitrag verfasst. Diesen gibt es hier als Download.

Mehr Informationen gibt es auf den Seiten des Dietz-Verlages.

Die neue Spielzeit 2020/2021 beginnt am 16.9.
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Unser neues Programm für September - Februar 2020/2021 ist veröffentlicht!
Das neue Spielzeitheft ist ab sofort an verschiedenen Stellen in der Stadt verfügbar.

Der Vorverkauf für alle Termine bis Ende Februar hat begonnen. Aufgrund der geringen Platzkapazität raten wir dazu, sich früh die gewünschten Vorstellungstermine auszusuchen.

Vorverkauf:Mi&Sa 11-13 Uhr, Do&Fr 16-18 Uhr, Theaterkasse im Foyer Bursagasse 16, 72070 Tübingen, 07071 - 92 73-33

Hier geht es zum Download der .pdf Datei.

 

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Pressekonferenz zum Auftakt im ehemaligen Kino Löwen. ITZ under construction, Darling.

Das ITZ ist Teil der Vielen
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BADEN-WÜRTTEMBERGER ERKLÄRUNG DER VIELEN

Die Kunst ist frei. Sie schafft Räume zur Veränderung der Welt. 

Als Kunst- und Kulturschaffende in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil – unter ihnen auch viele Kulturschaffende.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n.

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteurinnen dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte und nationalistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kunst- und Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden und Anderslebenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind Alltag. Die extreme Rechte ist ein Symptom davon.

Dieses Bündnis will nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft weiter öffnen, damit wir wirklich Viele werden! Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturschaffenden in Baden-Württemberg erklären:

  • Wir führen den offenen, aufklärenden, kritischen Dialog über rechte Strategien und gestalten diesen Dialog mit Mitwirkenden und dem Publikum in der Überzeugung, dass alle Unterzeichnenden den Auftrag haben, unsere Gesellschaft als eine demokratische fortzuentwickeln.
  • Wir fördern im Sinne der Demokratie Debatten, bieten jedoch kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda.
  • Wir wehren jegliche Versuche der Rechtspopulist*innen ab, Kulturveranstaltungen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.
  • Wir solidarisieren uns mit Menschen, die durch rechte Ideologien immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.  

Die Kunst ist frei!

 

Selbstverpflichtung – Baden-Württemberger Erklärung

  1. Die Unterzeichnenden sind Kunst- und Kultureinrichtungen und ihre Interessensvertretungen oder Verbände sowie freie Kunst- und Kulturschaffende.
  2. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Unterzeichnenden, den Text der Erklärung innerhalb der eigenen Organisation bzw. des eigenen Arbeitsumfeldes, sowie bei Publikum und Besucher*innen bekannt zu machen und darüber ins Gespräch zu kommen.
  3. Die Erklärung wird auf der Internetseite, in Programmheften, als Aushang im Foyer oder anderer geeigneter Form veröffentlicht.
  4. Die Unterzeichnenden werden auf der Homepage www.dievielen.de sichtbar gemacht. Eine Verlinkung ist gewünscht.
  5. Die golden-glitzernde Rettungsdecke, das Symbol der Vielen, soll je nach Corporate Design der Einrichtung Anwendung im Zusammenhang mit der Erklärung finden – ob als Fahne, Layout- Hintergrund, als Icon oder golden-glänzend hinterlegte Schrift (Tool-Kit wird bereitgestellt).
  6. Die Unterzeichnenden bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der vier Handlungsebenen der Erklärung vor, die Termine werden gemeinsam über www.dievielen.de kommuniziert.
  7. Im Rahmen der eigenen Pressearbeit werden die Erklärung und die Kampagne mit Stichtag zum 1. Februar 2019 veröffentlicht. Aktionen wie das Hissen der goldenen Rettungsdecken an den Kulturorten, erste Informationsveranstaltungen, Lesungen u.v.m. werden selbständig realisiert und gemeinsam koordiniert.
  8. Die Kampagne zur Erklärung der Vielen hat einen regionalen Charakter und wird über regionale Zusammenschlüsse von Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffenden u.a. als „Berliner, Hamburger, Kölner, Dresdener, NRW, Baden-Württemberger Erklärung der Vielen“ bundesweit verbreitet.
  9. Neben den Erstunterzeichnenden können ab dem Tag der Erstveröffentlichung in einer Region auch weitere Kunst- und Kulturschaffende ihre Zustimmung als Unterstützende erklären.
  10. Die Unterzeichnenden beteiligen sich aktiv an einer bundesweiten Kampagne mit Aktionstagen, Dialogforen und der Mobilisierung zu einer „Glänzenden Demonstration der Kunst und Kultur – Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!“ in Baden-Württemberg (voraussichtlich Samstag, den 19. Mai 2019).
  11. Die Unterzeichnenden verpflichten sich zu gegenseitiger Solidarität mit Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffenden, die durch Hetze und Schmähungen unter Druck gesetzt werden.
  12. Die Unterzeichnenden bleiben im Austausch miteinander. Sie verpflichten sich außerdem zu einer kritischen Überprüfung der Ausschlussmechanismen und zur Stärkung der Diversität im eigenen Arbeitsumfeld sowie im Zusammenschluss der Vielen.
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