Vorstellungsabsagen

Liebes Publikum, aufgrund einer Erkrankung im Ensemble müssen die Aufführungen am Donnerstag, Freitag und Samstag entfallen. Wir bedauern dies sehr und hoffen auf Ihr Verständnis. Wir kontaktieren alle Personen, denen Kontaktdaten  beim Kartenkauf erfasst wurden.

Keine Kassenöffnung am Feiertag

Die Theaterkasse bleibt am 26.5. 16-18 Uhr geschlossen.

Karten können telefonisch reserviert werden, per Email bestellt werden oder direkt online gebucht werden.

07071 92 73-33 / tickets@zimmertheater-tuebingen.de

Wir freuen uns, Sie bei unseren Aufführungen am Do, Fr und Sa im Zimmertheater zu begrüßen!

 

Wie ein zarter Schillerfalter - ein Audiowalk

Nächste Aufführung: Fr, 27.05.2022, 10 - 21 Uhr
 

Schimpf & Schande

Nächste Aufführung: Fr, 27.05.2022, 20 Uhr
 

VREEDOM

Nächste Aufführung: So, 29.05.2022, 11 - 18 Uhr
 

Im Antlitz der Maschinen

Nächste Aufführung: Fr, 03.06.2022, 20 Uhr
 

Making Of

Nächste Aufführung: Sa, 04.06.2022, 20 Uhr
Maskenfreundliches Theater

Der Theaterbesuch wird wieder sehr einfach: Karte besorgen oder an die Abendkasse kommen - das wars.

Kein Schnelltest, kein 3G Nachweis, keine Ausweiskontrollen. 

Die Pandemie ist aber noch nicht vorbei. Alle Mitarbeiter*innen des Theaters sind tatgleich getestet und tragen weiterhin eine Maske. 

Wir empfehlen unseren Gästen das Tragen einer Maske in unserem Theater - verpflichtet ist jedoch niemand dazu.
Damit folgen wir den Empfehlungen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BaWü.

Durch luftige Bestuhlung, Frischluftzufuhr in die Bühnen und Luftreinigungsanlagen können sich in jedem Fall alle jederzeit wohlfühlen.

Unsere Terrasse bietet zusätzlich die Möglichkeit zum Durchatmen im Freien.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Um 19 Uhr öffnet unsere Theaterbar - um 19:40 Uhr begrüßt die Dramaturgie zur Einführung - um 20 Uhr gehts los!

ITZ BACK!
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Hier gibt es unser Spielzeitheft für April - Juli 2022 als PDF

ITZ BACK! Das Zimmertheater Tübingen präsentiert die zweite Spielzeithälfte


Volles Programm ab 8. April auf allen Bühnen und im Stadtraum - luftige Bestuhlung und Luftfilteranlagen ermöglichen unbeschwerten Theaterbesuch - Zimmertheater erstmals zu den Baden-Württembergischen Theatertagen eingeladen

Das Zimmertheater hat heute sein neues Programm vorgestellt. Nach der pandemiebedingten Pause geht es am 8. April mit vollem Programm weiter. „Das Ensemble scharrt mit den Hufen“, so Intendant Peer Mia Ripberger. „Die besonderen Umstände der Pandemie führen in dieser Halbzeit dazu, dass wir aus der Vergangenheit schöpfen, und Wiederaufnahmen und Neuinszenierungen den Schwerpunkt des Spielplans bilden. Darauf verweisen wir mit dem Titel "ITZ BACK!“ -  neben der Rückkehr aus der unfreiwilligen Corona-Unterbrechung.“ Der russische Angriffskrieg in der Ukraine mache das Theater fassungslos, so Co-Intendant Dieter Ripberger. Man beteilige sich an Solidaritätsaktionen ebenso wie an Spendenaufrufen und stehe als safe space für Künstler*innen auf der Flucht bereit. Am 5. Mai ist eine Lesung mit Texten von ukrainischen Autor*innen, die im März eine kollektive Theaterleitung in Kiew hätten antreten sollen, geplant. An der Aktion beteiligen sich Theater europaweit. Anfang März haben die Intendanten gemeinsam mit dem Kollegen Stefan Pfeffer aus der Technikabteilung eine Tonne Hilfsgüter an die slowakisch-ukrainische Grenze gefahren und vor Ort angepackt. Man wolle sich aber dem Kriegsnarrativ nicht beugen, das immer ein Angriff auf die Freiheit sei. Deshalb ist man in der Dramaturgie zu der Überzeugung gekommen, dass es wichtiger denn je ist, die künstlerische Freiheit voll auszuschöpfen, und die künstlerischen Projekte wie geplant umzusetzen. 

Die Neuinszenierung von „Im Antlitz der Maschinen“ in nahezu vollständiger Ensemble-Neubesetzung eröffnet die zweite Hälfte der Spielzeit am Freitag 8. April um 20 Uhr. Das humorvolle Kammerspiel zu digitaler Selbstinszenierung sei nach zweijähriger Kommunikation über Zoom nun für viele Menschen anschlussfähiger denn je, so Dramaturg Ilja Mirsky. Gleich am Folgetag, dem 9. April, nimmt das Theater das stark nachgefragte Solo von Anaela Dörre  "Nee, ich bin bloß fett geworden…“ wieder auf - es geht um den gesellschaftlichen Zwang zum Kinderkriegen. "Schimpf & Schande“ von Autorin Hannah Zufall folgt am 23. April im Löwen - eine kraftsprachenvolle Revue zum Ausrasten. Mit Projekten im Stadtraum will das Theater zudem präsent sein: Ein Audiowalk des 2020 uraufgeführten Theatertextes „Wie ein zarter Schillerfalter“ kommt am 1. Mai heraus - abrufbar jederzeit und von überall mit dem eigenen Smartphone und Kopfhörern unter www.schillerfalter.audio. Wer kein Smartphone besitzt, für den stellt das Theater bis Spielzeitende von Freitag bis Sonntag bei geöffneter Theaterterrasse und -bar entsprechenden Service und technische Unterstützung bereit. Bei der Tübinger Kulturnacht am 7. Mai ist das ITZ ebenfalls aktiv - mit Programm in der Bursagasse, im Löwen, und am Bursaplatz. Die VR-Experience VREEDOM wird ab dann an verschiedenen Orten in den Stadtteilen und bei Events wie der Stilwild-Messe auftauchen. Mit einer Uraufführung der Regisseurin Charlotte Lorenz beschließt man die Spielzeit. „Making Of“ (Premiere 4. Juni) handelt von Fake-Persönlichkeiten und dem Trend, unter falschem Schein in die Oberklasse aufzusteigen, so Dramaturgin Jana Gmelin, die auf die zufällige Parallele zur Netflix-Serie „Inventing Anna“ hinweist. Den krönenden Abschluss bildet die erstmalige Einladung des Tübinger Zimmertheaters zu den Baden-Württembergischen Theatertagen am 8. Juli in Heilbronn, wo die Inszenierung „100% ernst und 100% ironisch“ von Peer Mia Ripberger im Komödienhaus gezeigt wird.


Der Kartenvorverkauf beginnt am morgigen Samstag, 26.3.2022. Er findet immer mittwochs und samstags von 11-13 Uhr und donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr statt, im Theaterfoyer Bursagasse 16, 07071 92 73-33. Karten können auch online unter www.zimmertheater-tuebingen.de erworben werden. Für den Theaterbesuch gelten die Regelungen des Landes Baden-Württemberg. Wie diese ab 8. April lauten, ist derzeit noch nicht bekannt.
Das Theater hat durch seine Luftfilteranlagen höchste Sicherheitsstandards etabliert. Im Vordergrund stehe das Wohlbefinden der Theatergäste: deswegen wird weiterhin luftig bestuhlt. Das ganze Team freut sich wieder Gäste zu begrüßen, die Theaterbar öffnet wie gewohnt eine Stunde vor Vorstellungsbeginn um 19 Uhr, die Einführungen finden vor jeder Vorstellung um 19:40 Uhr statt. 

Hier gibt es unser Spielzeitheft für April - Juli 2022 als PDF

Solidarität mit der Ukraine
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Wir sind schockiert und schließen uns dem Statement des Deutschen Bühnenvereins an.

Als hilflosen Akt der Solidarität haben wir uns heute früh bei offizieller Stelle als safe space für bedrohte (Theater-)Künstler*innen angeboten, die sich zur Flucht gezwungen sehen.

„Der russische Angriff auf die Ukraine ist ein schockierender Verstoß gegen die europäische Friedensordnung der letzten Jahrzehnte. Der Bundeskanzler hat Recht, wenn er von einem ‚eklatanten Bruch des Völkerrechts‘ spricht. Bis zuletzt haben auch die Mitglieder des Deutschen Bühnenvereins gehofft, dass Vernunft einzieht und eine Lösung des mutwillig herbeigeführten Konflikts auf diplomatischem Wege möglich bleibt. Diese Hoffnungen auf die Kraft des Friedens und des Gesprächs sind durch die heutige Entscheidung des russischen Präsidenten bitter enttäuscht worden.

Der von Russland begonnene Krieg dient offensichtlich nicht nur russischen Machtbestrebungen, sondern zielt erkennbar auch ganz grundsätzlich auf die Idee einer offenen und freien Gesellschaft in der Ukraine, auf die Möglichkeiten für Kunst und Kultur, sich überall auf der Welt frei zu entfalten und auf den Wunsch vieler in Vielfalt und Frieden miteinander leben zu können.

Der Deutsche Bühnenverein steht solidarisch zu all jenen, die weiter fest an diese Möglichkeiten eines vielfältigen und friedlichen Miteinanders, an die Kraft der Kunst und die befriedende Wirkung der Kultur glauben und die jetzt dafür streiten müssen. In der Ukraine, aber auch in der russischen Zivilgesellschaft. Es gibt viele gute Beispiele, wie gerade kultureller Austausch und künstlerische Zusammenarbeit über Grenzen hinweg die Grundlage für Frieden und Verständigung schaffen können. Wir werden alles uns Mögliche dafür tun, dass diese Bemühungen weitergehen, dass Zusammenarbeit der Friedfertigen möglich bleibt und dafür auch die Mittel der Kunst und der Kultur genutzt werden können. Heute aber ist ein schwarzer Tag für Europa. Wir werden für Aufklärung streiten müssen.“

Carsten Brosda
Präsident des Deutschen Bühnenvereins

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