AKTUELLES

Nur noch wenige Male können Sie bei uns GEISTERSTÜCK (6./7. /27.3. und 4./9./10. 4) erleben. Die letzte Vorstellung ist schon am 10. April. Wir freuen uns sehr, dass das Stück im Ausgabe von THEATER DER ZEiT abgedruckt werden wird, letzten Monat als Printversion im Verlag der Autoren erschienen ist und für die Mühlheimer Theatertage eingereicht wurde.  Zum Stücktrailer

Theater der Zeit
„Dür ist eine der klugen, gesellschaftskritischen Stimmen ihrer Autor:innengeneration. […]  Mit den drei starken Schaupieler:innen erfasst Regisseur Tobias Schilling auch die Tiefenschichten von Fabienne Dürs Text. Die Reisen ins eigene Unterbewusstsein haben etwas Magisches. […] „Geisterstück“ verhandelt die Zukunftsängste einer Generation, die nicht die letzte sein will.“

Schwäbisches Tagblatt
„Das Stück lebt von Wortwitz, Clownerien, den Einblicken ins kriselnde Leben der Protagonisten. […]Theater als Spiegelkabinett verschiedener Räume, bei denen es nicht sicher ist, was real oder fiktiv ist – sondern ob es uns etwas über uns erzählt.

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Unsere kommende Premiere von PRIMA FACIE ist bereits ausverkauft. Für die Kostprobe und die restliche Vorstellungen gibt es momentan noch Karten. PRIMA FACIE von Suzie Miller erzählt von der erfolgreichen Strafverteidigerin Tessa Ensler, die Männer in Vergewaltigungsprozessen verteidigt und virtuos Zweifel an den Aussagen der Opfer sät. Als sie selbst Opfer sexualisierter Gewalt wird, gerät ihr Glaube an das Rechtssystem ins Wanken.Die australische Autorin und ehemalige Menschenrechtsanwältin schuf mit dem Stück einen internationalen Theatererfolg: Seit seiner Uraufführung 2019 wird Prima Facie weltweit gespielt, vielfach ausgezeichnet, als Roman veröffentlicht und verfilmt. Ein intensiver, preisgekrönter  Monolog über Recht und Gerechtigkeit – und die Frage, ob ein von Männern geprägtes System der weiblichen Erfahrung von Gewalt gerecht werden kann.

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Für "DASS EINER DEM ANDEREN SEINE EINSAMKEIT BEWACHE", einem Abend über den Briefwechsel zwischen Paula Modersohn Becker und Rainer Maria Rilke. gibt es für beide Vorstellungstermine (15.& 29.3.) nur noch wenige Karten. Sichern Sie sich jetzt ihre Karten!

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"OH GOTT!"  

Die Vorstellungen von OH GOTT! sind bis Ende April ausverkauft. Für die Vorstellungen im Mai gibt es noch Tickets

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ZU ALLEN VORSTELUNGSTERMINEN

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

KOMM INS OFFENE

Hochverehrtes Publikum,
es ist mir eine Ehrfreude, erneut am ZIMMERTHEATER mit den inzwischen ZWEI Spielorten in der Bursagasse 16 und der Kornhausstraße 5 -  in der Nachbarschaft des Turms, in dem Friedrich Hölderlin über 36 Jahre lebte - arbeiten zu können. Ihm verdanken wir auch unser Spielzeit-Motto und hoffen zuversichtlich, dass Sie unsere Arbeit offen begleiten werden.
Ich schätze das Theater als einen Ort, an dem ich nicht mit mir einer Meinung sein muss, an dem ich lachen, aber auch dorthin mitgenommen werden kann, wo es schmerzt. Denn was uns auf der Welt nicht gefällt, existiert meist nicht, weil wir hingucken, sondern weil wir zu oft weggucken. Und alle wesentlichen Erfahrungen gehen durch etwas hindurch. Nochmals Hölderlin: sich aber nicht zu fühlen, ist der Tod.
Es wird Kontinuitäten geben. Johanna Engel und Jel Woschni werden zu unserer Freude weiter bei uns spielen, Magdalena Schönfeld wird mit PATIENT ZERO und PRIMA FACIE wieder zwei zeitgenössische Stücke inszenieren. Und mit GEISTERHAUS von Fabienne Dürr – der Hausautorin der vergangenen Spielzeit – wird es aufs Neue eine Uraufführung geben.
Eröffnen werden wir am Samstag, den 13.9. allerdings mit MUTTERS COURAGE, uraufgeführt 1978 an den Münchner Kammerspielen vom Autor George Tabori, der 1972 auch kurz Intendant am Tübinger Zimmertheater war. Gemeinsam mit Sigrun Schneider-Käthner darf ich seit dreißig Jahren diese wahre Geschichte über die wundersame Rettung seiner Mutter vor Auschwitz spielen; auch schon – in englischer Sprache –  2022 in New York und 2024 in der Villa Aurora in Los Angeles. Und nun zu unserer großen Freude auch in Tübingen.

Noch viel weiter in die Theatergeschichte zurück reisen wir mit DER STURM von William Shakespeare, über den Stanislav Lem sagte: „Seit dem lieben Gott hat Shakespeare am meisten auf der Welt erschaffen“. Den Prospero wird übrigens Bernhard Hurm spielen.
Und obwohl ich gar nicht an Gott glaube, wird derselbe in der kommenden Spielzeit nicht nur im Zimmertheater auftauchen, sondern in dem Stück GOTT! von Anat Gov sogar bei uns therapiert werden.
Darüber hinaus wird es immer wieder Sonntags um 18.00 musikalisch-literarische Soireen gemeinsam mit Christoph Denoth geben, einem prägenden klassischen Gitarristen unserer Zeit. Zum Auftakt am 14.9.: VERWEILE DOCH! DU BIST SO SCHÖN!, mit Gedichten über die Liebe und die Vergänglichkeit. Auch ein Gedicht, sagt Paul Celan, will zu einem anderen, es braucht dieses Andere; es braucht ein Gegenüber.
Wir freuen uns auf Ihre Besuche.

Herzlich
Thomas Bockelmann

PS: Möchten Sie nicht Mitglied unseres Freundeskreises werden? Hier finden Sie das Beitrittsformular.
Und da wir ab 2026 mit einer Kürzung von mehr als einem Viertel (!) unseres Etats werden umgehen müssen, freuen wir uns auch über jede andere Art von Unterstützung: steuerlich absetzbare Spenden, gezieltes Sponsoring für Stückaufträge, – z.B. an Theresia Walser – für Gastengagements, für Bühnenbilder, für Kostüme etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wir werden in jedem Fall – mit allem, was wir können und allem wir sind – dafür kämpfen, dass es das Tübinger Zimmertheater noch sehr lange gibt!