AKTUELLES

PREMIERE AUSVERKAUFT!

Mit Hurm im Sturm! Kenner lieben Shakespeare. Ab dem 1. Mai im Zimmertheater Löwen: Der Sturm von William Shakespeare. Weitere Termine am 1.(Kostprobe/halber Preis, ganzes Stück)/9./16./17. & 21. Mai. Für diese Vorstellungstermine gibt es noch Karten!

Auf der Bühne für Sie: Christina Weiser - Seit über 20 Jahren am Staatstheater Kassel. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Theaterpreis Der Faust für ihre Klytämnestra in der „Orestie“, zudem nominiert als Schauspielerin des Jahres (Theater heute) für Konsens. Eine Darstellerin von großer Intensität. Bernhard Hurm - Mitbegründer des Theater Lindenhof Melchingen, langjähriger Intendant und prägende künstlerische Kraft. Verwurzelt auf der Schwäbischen Alb, bekannt für seine klare Haltung und starke Bühnenpräsenz. Johanna Engel - Ein vertrautes Gesicht des Zimmertheaters – und in dieser Produktion zum letzten Mal auf der Bühne zu erleben, bevor sie das Haus am Ende der Spielzeit verlässt. Ein besonderer Moment.

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NEU: PRIMA FACIE  Vostellungen am 18./20.28.3./2./11./16. April.& 7./15. Mai ausverkauft! Es gibt noch wenige Tickets für den 24./28. Mai; 7./11./12. Juni & 2./9. Juli (zum Letzten Mal)

„Johanna Engel […] hat in diesen Verhörsituationen die stärksten Momente. In der Inszenierung Magdalena Schönfelds wirken Videos, Musik und Requisiten wie sparsam kolorierte Stellen einer Schwarzweißfotografie. Theater pur […] Ein wirkungsvolles Konzentrat.“ Schwäbisches Tagblatt

„Wie […] Tessa von Johanna Engel gespielt wird, ist hervorragend. Wie sie kauert und schaudert, zürnt und trauert, triumphiert und verzweifelt. Ganz gemäß den in diesem Stück rasch wechselnden Affekten. Die sie mit modulationsfähiger Stimme variiert. Dynamik und Sprachtempo gekonnt wandelt. […] Es ist ein Zeitstück. Ein düsteres zwar, ein dunkles und dramatisches. Übt aktuelle Gesellschaftskritik.“ Reutlinger Generalanzeiger

Zum Trailer

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"OH GOTT!"  

Die Vorstellungen von OH GOTT! sind bis zum 30. Mai ausverkauft. Es gibt noch wenige Karten für den 5./6./18./19. Juni und 5./10./11./12. Juli. Zu allen Terminen

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Die Premiere von "Wenn Musik der Liebe Nahrung ist" muss krankheitsbedingt vom 3. Mai auf den 17. Mai verschoben werden. Weitere Termine finden am 31.5. 14.& 21. Juni statt.

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„Dass einer die Einsamkeit des anderen bewache“. Der Briefwechsel zwischen Paula Modersohn Becker und Rainer Maria Rilke. Vorstellung ausverkauft! Es gibt noch Tickets für den 5. & 12. Juli

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

KOMM INS OFFENE

Sie wollen Aktuelles zur Spielzeit und Hintergründe zur Intendanz erfahren? Hier finden Sie den Artikel aus dem Schwäbischen Tagblatt vom 14. März 2026.

Hochverehrtes Publikum,
es ist mir eine Ehrfreude, erneut am ZIMMERTHEATER mit den inzwischen ZWEI Spielorten in der Bursagasse 16 und der Kornhausstraße 5 -  in der Nachbarschaft des Turms, in dem Friedrich Hölderlin über 36 Jahre lebte - arbeiten zu können. Ihm verdanken wir auch unser Spielzeit-Motto und hoffen zuversichtlich, dass Sie unsere Arbeit offen begleiten werden.
Ich schätze das Theater als einen Ort, an dem ich nicht mit mir einer Meinung sein muss, an dem ich lachen, aber auch dorthin mitgenommen werden kann, wo es schmerzt. Denn was uns auf der Welt nicht gefällt, existiert meist nicht, weil wir hingucken, sondern weil wir zu oft weggucken. Und alle wesentlichen Erfahrungen gehen durch etwas hindurch. Nochmals Hölderlin: sich aber nicht zu fühlen, ist der Tod.
Es wird Kontinuitäten geben. Johanna Engel und Jel Woschni werden zu unserer Freude weiter bei uns spielen, Magdalena Schönfeld wird mit PATIENT ZERO und PRIMA FACIE wieder zwei zeitgenössische Stücke inszenieren. Und mit GEISTERHAUS von Fabienne Dürr – der Hausautorin der vergangenen Spielzeit – wird es aufs Neue eine Uraufführung geben.
Eröffnen werden wir am Samstag, den 13.9. allerdings mit MUTTERS COURAGE, uraufgeführt 1978 an den Münchner Kammerspielen vom Autor George Tabori, der 1972 auch kurz Intendant am Tübinger Zimmertheater war. Gemeinsam mit Sigrun Schneider-Käthner darf ich seit dreißig Jahren diese wahre Geschichte über die wundersame Rettung seiner Mutter vor Auschwitz spielen; auch schon – in englischer Sprache –  2022 in New York und 2024 in der Villa Aurora in Los Angeles. Und nun zu unserer großen Freude auch in Tübingen.

Noch viel weiter in die Theatergeschichte zurück reisen wir mit DER STURM von William Shakespeare, über den Stanislav Lem sagte: „Seit dem lieben Gott hat Shakespeare am meisten auf der Welt erschaffen“. Den Prospero wird übrigens Bernhard Hurm spielen.
Und obwohl ich gar nicht an Gott glaube, wird derselbe in der kommenden Spielzeit nicht nur im Zimmertheater auftauchen, sondern in dem Stück GOTT! von Anat Gov sogar bei uns therapiert werden.
Darüber hinaus wird es immer wieder Sonntags um 18.00 musikalisch-literarische Soireen gemeinsam mit Christoph Denoth geben, einem prägenden klassischen Gitarristen unserer Zeit. Zum Auftakt am 14.9.: VERWEILE DOCH! DU BIST SO SCHÖN!, mit Gedichten über die Liebe und die Vergänglichkeit. Auch ein Gedicht, sagt Paul Celan, will zu einem anderen, es braucht dieses Andere; es braucht ein Gegenüber.
Wir freuen uns auf Ihre Besuche.

Herzlich
Thomas Bockelmann

PS: Möchten Sie nicht Mitglied unseres Freundeskreises werden? Hier finden Sie das Beitrittsformular.
Und da wir ab 2026 mit einer Kürzung von mehr als einem Viertel (!) unseres Etats werden umgehen müssen, freuen wir uns auch über jede andere Art von Unterstützung: steuerlich absetzbare Spenden, gezieltes Sponsoring für Stückaufträge, – z.B. an Theresia Walser – für Gastengagements, für Bühnenbilder, für Kostüme etc. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Wir werden in jedem Fall – mit allem, was wir können und allem wir sind – dafür kämpfen, dass es das Tübinger Zimmertheater noch sehr lange gibt!