Der Widerspruch - Ein Volkslied

Uraufführung DER WIDERSPRUCH – EIN VOLKSLIED

Nach einem Jahr steht die „Neue Dringlichkeit“ wieder in der Tür und sagt "Tübingen, die Zeit mit dir war wunderschön, aber ich habe viel nachgedacht und... deine Vergangenheit macht mir zu schaffen. Wir müssen reden. Über Schädelsammlungen, über Freibadverbote und... naja... über völkisches Liedgut.“ Ausgehend von lokalen Geschichten und zusammen mit Menschen vor Ort, fragt das Kollektiv in seinem zweiten Projekt in Tübingen: Inwiefern waren Kunst und Wissenschaft am ideologischen Überbau des “dritten Reichs” beteiligt? Inwiefern wurden sie vereinnahmt? Wie schreibt sich dieses Gedankengut bis ins Heute fort? Und wie klingen Silcher-Lieder für heutige Ohren?

Das 2010 in Zürich als Reaktion auf die rechtspopulistische „Ausschaffungs-Initiative“ gegründete Kollektiv „Neue Dringlichkeit“ arbeitet an der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus, an der Grenze zwischen Politischem und Privatem. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: „Was ist für dich dringlich?“. Ihre Arbeiten wurden u.a. an der Gessnerallee Zürich, am Theater Rampe Stuttgart, beim Heidelberger Stückemarkt, bei der Architekturbiennale Venedig, in Berlin, Hamburg, Lubljana, Belgrad, Shanghai, Tel Aviv und São Paulo gezeigt.

 

Premiere: Sa, 1. Februar
Weitere Termine: 6./7./8./13./14./15./20./21./22./27./28. Februar
Ort: Zimmertheater, Zimmer
Immer donnerstags, freitags, samstags um 20 Uhr
Einführungen immer donnerstags und freitags, 19.30 Uhr im Foyer
Nachgespräch am Freitag, 07.02., nach der Vorstellung
Konzept und Performance: Neue Dringlichkeit Christopher Kriese, Lisa Schröter, Nele Solf
In Koproduktion mit dem Theaterhaus Gessnerallee Zürich
Gefördert von STADT ZÜRICH Kultur

Veranstaltungsort Zimmertheater Tübingen - Zimmer - Bursagasse 16, 72070 Tübingen
Konzept und Performance Christopher Kriese, Lisa Schröter, Nele Solf
Termine 01.02.2020 (Premiere) - 28.02.2020
Immer Donnerstags, Freitags, Samstags um 20 Uhr