PRESSE

Pressemitteilung 07. Juni 2010

Vorstellung der neuen Spielzeit 2010/2011

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Pressemitteilung zum 15.Mai 2010

Zimmertheater Tübingen in der Kleintheaterförderung des Landes Baden-Württemberg

Das Zimmertheater Tübingen ist vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg in die Projektförderung von Klein- und Figurentheatern im Jahr 2010 aufgenommen worden. In der Sitzung vom 22.04.10 bewilligte die unabhängige Jury dem Zimmertheater 23150 € für das Projekt ROMANTIK IS DEAD!, das als Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen realisiert wird.

ROMANTIK IS DEAD! besteht aus den beiden Theaterstücken ZASTROZZI von George F. Walker, das das Zimmertheater als Deutschsprachige Erstaufführung in der Übersetzung von Frank Heibert zeigt und DIE LIEB-HABERIN (UA) von Zimmertheater-Hausautor Joachim Zelter. Als Doppelabend haben beide Stücke ihre Premiere am 30.05.10 bei den Ruhrfestspielen in der Inszenierung von Zimmertheater-Intendant Christian Schäfer.

Es spielt das Ensemble des Zimmertheaters verstärkt durch die Gäste Christine Diensberg und Frank Siebenschuh. Dass das Zimmertheater nach 2009 erneut in die Kleintheaterförderung des Landes Baden-Württemberg aufgenommen worden ist, sehen die Intendanten Axel Krauße und Christian Schäfer als Bestätigung für die Arbeit des Zimmertheaters in den letzten Jahren und als Ermutigung für ambitionierte Projekte in wirtschaftlich kritischen Zeiten. Krauße und Schäfer haben ihren Vertrag im April bis Sommer 2012 verlängert.

Bilder und weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage unter 07071.927312.

 


Pressemeldung 20.01.2010

 

1. Zimmertheater Tübingen mit ROMANTIK IS DEAD! bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen

Die Produktion des Zimmertheaters bei den diesjährigen Ruhrfestspielen steht fest: Unter dem Titel ROMANTIK IS DEAD! kommen gleich zwei Stücke an einem Abend zur Aufführung: zum einen die Deutschsprachige Erstaufführung von ZASTROZZI des kanadischen Dramatikers George F. Walker nach der Vorlage des englischen Romantikers Percy Bysshe Shelley, zum anderen die Uraufführung DIE LIEB-HABERIN vom Hausautor des Zimmertheaters, Joachim Zelter. Beide Stücke eint der ebenso illusionslose, wie augenzwinkernde Blick auf die Romantik in ihrer jeweiligen Epoche, von der - aller Gefahren zum Trotz - noch immer eine geradezu erotische Faszination auszugehen scheint.

Teil 1 – Gestern: ZASTROZZI.
Der kanadische Erfolgsdramatiker George F. Walker hinterfragt in seinem 1977 verfassten Stück, ‚einer Mischung aus Melodram und B-Movie’, ebenso düster wie hochkomisch, wie viel Romantik im ersten, 1810 mit 19 Jahren verfassten, völlig amoralischen ‚Schauerroman’ des großen englischen Romantikers Percy Bysshe Shelley steckt. In der Deutschsprachigen Erstaufführung des im anglo-amerikanischen Sprachraum bereits zum Klassiker avancierten Werkes, wird die Geschichte des ‚Master Criminal of Europe’ Zastrozzi erzählt, der nach dem Verlust seiner Mutter den Kopf verliert, und von niederen Instinkten beherrscht, einen Rachefeldzug startet, der keine Gnade kennt. Schon bald pflastern die Leichen von hübschen, sich nach seiner Liebe verzehrenden Frauen und sich gottgleich fühlenden Künstlern seinen Weg. ‚A journey to the dark side…but yes, it’s a comedy too. Delicious!’ (LA Theater Review)

Teil 2 – Heute: DIE LIEB-HABERIN.
Mit Joachim Zelter, Hausautor des Zimmertheaters, begibt sich das Zimmertheater im zweiten Teil mitten hinein ins von vornherein wenig romantische Hier und Heute. Über seinen, dem Bühnenstück zugrunde liegenden Roman DIE LIEB-HABERIN schrieb die FAZ: ‚Kokett und britisch unterkühlt, verspielt wie Jean Paul und geistreich wie Oscar Wilde. Sein tragikomischer Romeo ist im Grunde ein Hamlet, zu tatenarm und gedankenvoll, um lieben zu können… Joachim Zelter lässt seinen beruflich über die Romantik dozierenden Protagonisten an der Unmöglichkeit scheitern, die in der besagten Epoche hochgehaltenen Ideale in seinem privaten Leben zur Anwendung zu bringen.

Inszenieren wird Intendant Christian Schäfer, die Ausstattung entwirft Hella Prokoph . Es spielt das Ensemble des Zimmertheaters, ergänzt durch Christine Diensberg (letztes Jahr als ‚Blanche’ in ‚Blanche und Marie’ zu sehen) und Frank Siebenschuh (letztes Jahr als ‚Kurt Cobain’ in ‚Bring mir den Kopf von Kurt Cobain’ dabei). Die Premiere in Recklinghausen findet am 30.05. statt. Weitere Aufführungen am 31.05 und 01.06.. Mit der Tübingen-Premiere wird das Zimmertheater im September die Spielzeit 10/11 eröffnen.

2. DIE HÖLDERLIN-VORLESUNG um ein Jahr verschoben

Nach dem großen Erfolg des Films VOM ATMEN UNTER WASSER, für den die erste Tübinger Stadtschreiberin Lisa-Marie Dickreiter das Drehbuch schrieb, hagelte es Anfragen für neue Drehbücher und Romane, weshalb Dickreiter das Zimmertheater um ein Jahr Aufschub für das geplante Stück DIE HÖLDERLIN-VORLESUNG bat, das sie gemeinsam mit Intendant Axel Krauße schreibt. Das Zimmertheater kommt dieser Bitte nun nach und wird versuchen, das Projekt in der nächsten Spielzeit in der Alten Anatomie, zu realisieren.

3. Ionesco statt Ionesco

Wegen der erneuten Teilnahme an den Ruhrfestspielen Recklinghausen muss die für Juni geplante Aufführung von Eugène Ionescos DIE KAHLE SÄNGERIN , leider entfallen. Ionesco-Fans müssen aber trotzdem nicht darben: die verschobene HÖLDERLIN_VORLESUNG in der Alten Anatomie wird durch einen anderen Klassiker des Meisters des absurden Theaters ersetzt: DIE UNTERRICHTSSTUNDE . Premiere ist und bleibt am 16.04. in der Alten Anatomie.

4. Zimmertheater-Umfrage

In den nächsten Tagen startet das Zimmertheater eine großangelegte Evaluation unter seinem Publikum. Ziel dieser Umfrage ist es, bessere und genauere Informationen über die Wünsche, Verhaltensweisen, Zufriedenheit und Unzufriedenheit der Zuschauer zu erlangen. Unter allen Teilnehmenden verlost das Theater Freikarten.

 

 

Pressemitteilung zum 23.12.2009

Presseartikel zu Adam Green, Komponist der Musik zu TIMBUKTU

Visions Visions Ausgabe Dezember 2009

 

 

 

 

Pressemitteilung zum 26.11.2009

Neuigkeiten aus dem Zimmertheater Tübingen

"Hoffnung" in Oppenheim
Die frischeste Nachricht zuerst: "Die Kardinaltugenden: Hoffnung" wird am 24/25. September 2010 bei den Festspielen Oppenheim gastieren. Mit der Inszenierung des Künstlerkollektivs Lumpenbrüder ist das Zimmertheater zum ersten Mal bei dem traditionsreichen Festival vertreten.

Bernhards Preise
Im Januar wird der Spielplan um eine szenische Lesung ergänzt: Thomas Bernhards "Meine Preise". Bernhards bitterböse Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und seinen Auszeichnungen - in diesem Jahr aus dem Nachlass erschienen -wird von Schauspieler Robert Arnold in der Einrichtung von Intendant Axel Krauße gelesen. Premiere ist am 22.01.10.

Kohlhepp spielt Schiller
Ein alter Bekannter des Zimmertheaters tritt im März auf den Spielplan: Bernd Kohlhepp, mit neuem Programm, einer Koproduktion von Zimmertheater und "Hämmerles" Alter Ego. Unter der Co-Regie der Intendanten Axel Krauße und Christian Schäfer heißt es ab dem 19.03.10: "Kohlhepp spielt Schiller: Die Räuber und so..." Auf komödiantische Art räubert Schiller-Fan Kohlhepp im dramatischen Erstling des großen deutschen Dichters.

Kooperation mit Sindelfingen
Nach Axel Kraußes Inszenierung von Schillers "Kabale und Liebe" in Sindelfingen wurde eine dauerhafte Kooperation zwischen dem Kulturamt der Stadt Sindelfingen und dem Zimmertheater vereinbart. Ab Februar 2010 werden Zimmertheater-Produktionen regelmäßig  im Theaterkeller Sindelfingen gastieren.

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen
Besonders stolz ist das Zimmertheater über die erneute Teilnahme an den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 2010 wird das Zimmertheater einen Abend zeigen, der sich passend zum Festspielmotto "Kontinent Kleist im romantischen Meer" mit dem Thema Romantik auseinandersetzt. Was genau gespielt wird, darf erst nach der Spielplanverkündung im Januar in Recklinghausen mitgeteilt werden. Inszenieren wird in jedem Fall Intendant Christian Schäfer, die Ausstattung besorgt Hella Prokoph.

 

 

Pressemitteilung zum 22.Oktober 2009

Gesichert!

Die außerplanmäßige Ausgabe von 50 000 Euro für das Zimmertheater Tübingen durch den Kulturausschuss des Tübinger Gemeinderats ist gesichert. Das Zimmertheater Tübingen war trotz einer sehr erfolgreichen letzten Spielzeit, in der die Zuschauerzahlen gesteigert werden konnten, durch das schlecht besuchte Sommertheater in wirtschaftliche Bedrängnis geraten. Gestärkt durch den großen Rückhalt, den das Zimmertheater Tübingen trotz schwieriger Finanzlage im Gemeinderat und bei der Stadtverwaltung erfahren hat, steuert das Haus nun die erste Premiere der Spielzeit 09/10 „ganz klassisch…“ an: Friedrich Schiller DIE BRAUT VON MESSINA am 07.November.

 

 

Pressemitteilung zum 19.Oktober 2009

Rundum erneuert!

Schon mittendrin in der Spielzeit, sind die Bauarbeiten am Haus nun endlich abgeschlossen. Kein Gerüst versperrt mehr die Sicht aufs frisch gestrichene Haus, und die neue Belüftungs- und Heizungsanlage auf beiden Bühnen hat erste Wintereinbrüche bereits mit Bravour gemeistert. Doch nicht nur von außen erneuert sich das Haus – auch innen geht es richtig zur Sache. Die neuen Ideen im Kurzüberblick:

1. Freier Fall in die Inspiration!

Nachdenken – Überdenken – Umdenken. Ab der ersten Premiere DIE BRAUT VON MESSINA von Friedrich Schiller (07.November 09, Regie: Christian Schäfer/ Bühne: Chasper Bertschinger) lädt das Zimmertheater Tübingen regelmäßig zu Werkeinführungen kurz vor Spielbeginn ein und eröffnet in der neuen Reihe BÜHNE & BREZEL neue Denkräume: jeweils am Sonntag vor der Premiere stellt sich das Produktionsteam, bestehend aus Regisseuren, Bühnenbildnern, Dramaturgen und Schauspielern, vor und bietet dem Publikum einen Einblick in Werk und Inszenierung. Dazu gibt es – klassisch schwäbisch – Brezeln. Die Butter zu Schiller servieren am 01.November, 11 Uhr Schauspieler Moritz Peters (neu im Ensemble), Regisseur Christian Schäfer, Bühnenbildner Chasper Bertschinger und Dramaturgin Nina Schmulius.

2. Platz für neue Ideen!

Wer aufräumt, schafft Platz für neue Ideen. Und das diese Spielzeit gleich mehrfach:

FRÜHLINGS ERWACHEN
Nach der erfolgreichen Kooperation zum Gedenktag 09.November in der letzten Spielzeit will das Zimmertheater Tübingen jetzt die Zusammenarbeit mit Tübinger Schulen ausweiten: unter der Regieführung von Ensemblemitglied Endre Holéczy wird zusammen mit Tübinger Schülern das Stück FRÜHLINGS ERWACHEN von Frank Wedekind geprobt. Die Premiere findet am 10.April 2010 statt. Die Ausschreibung beginnt diese Woche.

THEATERTESTER GESUCHT!
Statt Restaurant mal Theater testen? Ab heute sucht das Zimmertheater Tübingen direkt nach Zuschauern, die Lust haben, Inszenierungen zu entdecken und zu beurteilen. Einmal pro Woche lädt das Theater eineN interessierteN ZuschauerIn gratis in eine Inszenierung freier Wahl ein. Als Gegenleistung wird ein kurzer Bericht, der in Form eines Blogs auf der Internetseite veröffentlicht wird, erwartet. Vorwissen übers Theater ist keine Bedingung. Natürlich steht die Theaterdramaturgie zur Seite, falls Informationen oder Hilfe beim Verfassen des Beitrags benötigt werden. Bewerben kann sich jeder - von Alt bis Jung – ab jetzt mit ein paar kurzen Angaben zur eigenen Person unter info@zimmertheater-tuebingen.de und natürlich auch per Post Stichwort >>Theatertester gesucht<<.

3. Die letzten Gelegenheiten

Aus der GUTEN ALTEN ZUKUNFT in die Klassik: letzte Gelegenheiten zum Ansehen von Wiederaufnahmen im Oktober/November:

Noch 5 Mal!     
Paul Auster
TIMBUKTU
Deutsch von Peter Torberg
Fassung von Marco J.Stichweh
Regie: Lucas Solange
Bühne: Wigand Witting
Musik: Adam Green
10.11./12.11./13.11./14.11. jeweils 20.00 Uhr, 15.11., 11.00 Uhr

Nach der ausverkauften Serie im Frühjahr kehrt die Erfolgsproduktion ein letztes Mal nach Tübingen zurück, bevor sie dann u.a. am Berliner Maxim Gorki Theater zu sehen sein wird.

Ein Dichter und sein Hund. Der Dichter ist erfolglos. Der Hund kann sprechen. Paul Auster berichtet in Timbuktu von einem anderen Amerika, einem Amerika aus der Hundeperspektive: ohne Illusionen, aber voller Sehnsucht. Mit: N. Winkler, Huber, T.Winkler

„Sentimental und komisch, realistisch und fantastisch zugleich […], umgesetzt mit einem untrüglichen Instinkt für Poesie auf sandigem Boden.“ Financial Times Deutschland

Noch 4 Mal!
Volker Schmidt
Dörfer
Regie/Bühne: Robert Arnold

Ein Roadmovie. Sehnsüchtig auf der Suche nach gelebter Authentizität und verzweifelnd in der eigenen Beziehungskrise begibt sich ein Paar auf die Straße ins tiefe Nirwana der österreichischen Provinz. Mit: Kobitzsch, Siebenschuh

„Ein stimmiges kleines Stück zum Zeitgeist, den kleinen Raum geschickt geteilt und ausgenutzt […], keine Sekunde langweilig. " Theater heute

 


Noch 2 Mal!
Lumpenbrüder
Die Kardinaltugenden: Hoffnung
Regie: Laurent Gröflin
Bühne: Chasper Bertschinger

Was bleibt übrig, wenn Gott tot ist und an Hoffnung nur noch Esoteriker glauben? Die Produktionsgemeinschaft Lumpenbrüder sucht in Kooperation mit dem Zimmertheater Tübingen nach letzten Überresten und falschen Idealen der  Kardinaltugenden Hoffnung. Mit: Schneider, Holéczy

„Das Tübinger Schauspiel-Duo Nicole Schneider und Endre Holéczy bewältigt diesen kräftezehrenden Rollenwechsel virtuos, teils sogar artistisch.“ Die Deutsche Bühne

Vom Schwäbischen Tagblatt wurde Kardinaltugenden: Hoffnung als eine von drei Zimmertheater-Aufführungen der Spielzeit 08/09 gewählt. Verpassen Sie nicht die letzten Gelegenheiten!